Mittwoch, 29. Oktober 2014
Katzen, und anderere Probleme
cyberblitzbirne, 19:20h
Jeden Abend das gleiche Spiel. Der Plüscharsch, oder Oscar Millowitzsch Müller, wie meine Minimenschen meinen Kater liebevoll nennen, treibt mich in letzter Zeit etwas auf die Palme. Er hat so eine kleine Spielzeugmaus mit ihr spielt er für sein Leben gerne. Nunja, an und für sich kein Problem. Nur habe ich das Gefühl der will mich ärgern. Er wirft mir die Maus vor die Füße. Mit der visuellen Aufforderung "los du Mensch, wirf die weg, ich will die fangen" dem komme ich natürlich gerne nach. Das Spiel beginnt. Maus wird weggeworfen, Katze hechtet hinterher wildes Gerangel als ob gegen einen Löwen gekämpft wird, mit entsprechender Geräuschkulisse. Oscar nimmt nach dem "schweren Kampf" die Maus in's Maul, und schleppt sie in die Küche. Es ist ja nicht so, das in der restlichen Wohnung nicht genug Platz wäre, nein. Natürlich wird der Raum gewählt, der einer der kleinsten ist. Das Spiel geht weiter. Katze hopst und springt wie ein floh durch die Küche. Bis.... Die Maus unter dem Kühlschrank verschwindet. Wer jetzt sagt "ist doch egal, bleibt das dingens halt darunter", hat die Rechnung ohne Oscar gemacht. Herzerweichendes gemaunze setzt ein. Katzeneltern wissen wie nervig das sein kann. Also kommt Katzenpapa, schiebt den Kühlschrank an die Seite und rettet das achso geliebte Spielzeug. Was mir natürlich geschnurre und liebevolles um die Beine getänzel einbringt. Katze zufrieden, Katzeneltern auch. Denkste... Das Spiel wiederholt sich bis zu 10mal. Das lässt mich zu dem Schluss kommen, Katzen sind doch doof. Aber missen möchte ich meinen Plüscharsch trotzdem nicht mehr. Denn lachen muss ich immer wieder darüber.
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