Mittwoch, 29. Oktober 2014
OnTour
Einmal Amerika, so fing der Tag an. Der Wunsch meiner Minimenschen hallte noch den ganzen Vormittag in meinen Ohren "dem könnte man Abhilfe schaffen" dachte ich mir. Du Papa, wie lange brauch man bis Amerika? Ich rechnete kurz nach und meinte "Joar so ne grobe halbe stunde". Ungläubige Gesichter meiner Minimenschen. Warum fliegen denn andere drölfundneunzig stunden dahin. Meine Antwort weil sie es eben können. Nach dem Mittag kam der Aufruf, los anziehen, wir fahren jetzt nach Amerika. Wer meine minimenschen kennt, kann sich vorstellen wie sie reagierten. Von Montag ist doch aber schule, bis ich fliege kein Flugzeug war alles dabei. Die fahrt ging los. Da meine große nicht doof ist, in Geographie aufgepasst hat, und schnell merkte das "Amerika" eigentlich im Westen liegt, wir aber gen Osten fuhren, brachte mir nur ein "Papa du fährst Verkehrt" ein. Meine Minimenschen diskutierten untereinander, das die große ja schonmal in Pforzheim war und das natürlich nur über Essen und Darmstadt zu erreichen war. Auf einmal Ortseingang "beiern". Verdutzte Gesichter der beiden. Ich musste mir mein lachen sehr verkneifen "jetzt müssen wir echt durch bei(y)ern um nach Amerika zu gelangen? Das glaubt mir meine Lehrerin niemals. Alle lachten. Kurzer Zwischenstop im Wildpark Kobe, den ich übrigens jedem mit kleineren und etwas größeren Kinder empfehlen kann. Und weiter ging es. Das erste Schild mit "Amerika" war zu lesen. Und meine Minimenschen waren so aufgedreht, das selbst ein kurzer Rüffel im nichts verhallte. Die Enttäuschung war groß das dieses "Nest" noch nicht einmal ein Ortseingangsschild hatte. Kurz Auto parken, und schon ging es los zum erkunden. Die Minimenschen redeten natürlich englisch, welches natürlich kinderenglisch war (die Eltern unter uns kennen sich da aus). Das Gelände wurde gestürmt, Bilder in allen erdenklichen posen wurden geschossen, und viel gelacht. Leider hatte der Biergarten dort geschlossen. Somit gab es leider auch kein Eis. Die Rückfahrt war genauso ausgelassen wie die hinfahrt. Nur mit dem Unterschied, die Minimenschen können jetzt sagen, "wir waren in Amerika (bei Penig)".

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Katzen, und anderere Probleme
Jeden Abend das gleiche Spiel. Der Plüscharsch, oder Oscar Millowitzsch Müller, wie meine Minimenschen meinen Kater liebevoll nennen, treibt mich in letzter Zeit etwas auf die Palme. Er hat so eine kleine Spielzeugmaus mit ihr spielt er für sein Leben gerne. Nunja, an und für sich kein Problem. Nur habe ich das Gefühl der will mich ärgern. Er wirft mir die Maus vor die Füße. Mit der visuellen Aufforderung "los du Mensch, wirf die weg, ich will die fangen" dem komme ich natürlich gerne nach. Das Spiel beginnt. Maus wird weggeworfen, Katze hechtet hinterher wildes Gerangel als ob gegen einen Löwen gekämpft wird, mit entsprechender Geräuschkulisse. Oscar nimmt nach dem "schweren Kampf" die Maus in's Maul, und schleppt sie in die Küche. Es ist ja nicht so, das in der restlichen Wohnung nicht genug Platz wäre, nein. Natürlich wird der Raum gewählt, der einer der kleinsten ist. Das Spiel geht weiter. Katze hopst und springt wie ein floh durch die Küche. Bis.... Die Maus unter dem Kühlschrank verschwindet. Wer jetzt sagt "ist doch egal, bleibt das dingens halt darunter", hat die Rechnung ohne Oscar gemacht. Herzerweichendes gemaunze setzt ein. Katzeneltern wissen wie nervig das sein kann. Also kommt Katzenpapa, schiebt den Kühlschrank an die Seite und rettet das achso geliebte Spielzeug. Was mir natürlich geschnurre und liebevolles um die Beine getänzel einbringt. Katze zufrieden, Katzeneltern auch. Denkste... Das Spiel wiederholt sich bis zu 10mal. Das lässt mich zu dem Schluss kommen, Katzen sind doch doof. Aber missen möchte ich meinen Plüscharsch trotzdem nicht mehr. Denn lachen muss ich immer wieder darüber.

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